Simulieren statt Nachbessern

Energieeffizientes Bauen ist heute wichtiger denn je. Doch wer weiß im Voraus, ­welcher Energiebedarf sich an welcher Stelle des Gebäudes ergeben wird um den ­Komfortansprüchen der Bewohner gerecht zu werden?

Wo befinden sich Wärmebrücken und wie geht man sinnvoll mit ihnen um?
Ist die Be- und Entlüftung in ausreichendem Maße gewährleistet?
Welche Windverhältnisse herrschen zu welcher Jahreszeit und welche Thermik ergibt sich an den Fassaden, wenn das Gebäude erst steht?

Wer alle diese Punkte bereits in der Planung berücksichtigt, kann aufwändige ­Nachbesserungen über die technische Gebäudeausrüstung vermeiden.

Gefragt ist ein Raumplaner, der mitdenkt, der ­Erfahrungen auch mit komplexen ­Simulationen hat und der die richtigen Fragen stellt.

 

Praxisbeispiel 1:

Das Neue Gymnasium Bochum

2011 nach dem kühnen Entwurf des Architekturbüros Hascher Jehle gebaut, bildet das Neue Gymnasium Bochum aus der Luft betrachtet die Form einer liegenden Acht. Der Baukörper umschließt zwei Innenhöfe, von denen der eine nach oben offen und der ­andere durch ein Folienkissendach belichtet wird. Diese beiden Innenhöfe stellen zwei sehr ­spezielle Klimazonen dar.

Durch eine detaillierte ­Simulation war es bereits vor Baubeginn möglich, ­Heizung, Lüftung und Dämmung so zu dimensionieren, dass in allen Bereichen ein behagliches Innenklima entsteht und zwar unabhängig von Wetter und ­Jahreszeiten.

 

WIE DÄMMT MAN RICHTIG?

In den letzten Jahren haben sehr viele Hausbesitzer Geld in Fassadendämmungen investiert. Nicht wenige haben inzwischen bemerkt, dass die Einsparungen so gering ausfallen, dass sich die Maßnahme niemals rentieren wird. Dabei könnte die richtige Art der Dämmung durchaus lohnenswert sein.

Unser Angebot mit Plus

Wer weiß, an welcher Stelle die Wärme verloren geht, kann Dämmmaßnahmen ergreifen, die tatsächlich etwas bewirken. Wir erstellen Ihnen für Ihre Immobilie einen Energieausweis Plus. Der Energieausweis Plus zeigt nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Wärmeverluste, die in den verschiedenen Bereichen Ihres Hauses auftreten.

 

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Praxisbeispiel 2:

Hochregallager in Coesfeld


Hochregallager sind üblicherweise voluminöse Kisten, die beziehungslos in der Landschaft herumstehen. Das Lager, das Ernsting’s family 2012 in Coesfeld-Lette baute, ist ganz ­anders.

 

Der Glaskünstler Nabo Gaß verlieh diesem fast vollständig transparentenGebäude eine zusätzliche gläserne „Solarmembran“-Hülle. Diese aus gefalteten PV-­Elementen und Crash­glas bestehende zweite Hülle wirkt der Überhitzung des ­Gebäudes entgegen. Dass sie diesen Zweck erfüllt, wurde im Vorfeld per ­Simulation ­nachgewiesen.

2010 simulierten wir das Gebäude mit verschiedenen Material-Alternativen und Lüftungsstrategien unter ­extremen Wetterbedingungen. Ergebnis: Das fertige Bauwerk kommt ohne Heizung und Kühlung aus. Am Gebäude wird die Energie zum Betrieb der Lagertechnik gewonnen.

 

 

Gerhard E. Nordsieck
Dipl.-Ing. Univ. Raumplaner

Kahlgrachtstraße 26, 52080 Aachen

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